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Historisches Grullbad

Es begann im Jahr 1857. Auf dem heutigen Gelände des Seniorenzentrums Grullbad wurde eine Quelle angebohrt, aus der eine salzhaltige Wasserfontäne empor schoß.
Diese Wasserfontäne entwickelte sich bald zu einem Badesee, welcher sich immer größerer Beliebtheit erfreute.

Im Jahre 1860 wurde aufgrund der nachgewiesenen heilenden Wirkung des Wassers ein Kurhaus eröffnet. Im Laufe der Zeit entwickelte sich fast ganzjährig ein reger Badebetrieb. Gäste vergnügten sich im Kurhaus beim Tanzen zu Klängen des Kurorchesters oder bei Kahnpartien auf dem Teich. Es war ein Erholungsort für Jedermann.

Die 1881 entstandene Bahnlinie zwischen Wanne und dem Bahnhof Bruch erleichterte die Anreise und zog noch mehr Menschen an. Der Badebetrieb fand ein jähes Ende, als 1886 durch Bergbauarbeiten die Solequelle versiegte.
Das beliebte Kurhaus brannte 1902 bis auf die Grundmauern nieder. Damit war dem Erholungsort nun endgültig ein Ende gemacht worden, denn zu allem Überfluß wurde auf dem Gelände eine Polizeikaserne errichtet.

Die Stadt Recklinghausen erwarb das Haus (Polizeikaserne) im Jahre 1929, baute es um und betrieb es ab 1930 als städtisches Versorgungsheim. Dies war ein Ort, wo alte, arme und behinderte Menschen Hilfe fanden.
Die Ordensschwestern bemühten sich um das Wohlergehen dieser Mitbürger. In der ersten Zeit der Nutzung des Hauses als Versorgungsheim betreuten die Ordensschwestern über 100 Bewohner auf engem Raum.

Als sich in späteren Zeiten die Vorstellungen von Wohnraum, Versorgung und Betreuung sowie die finanzielle Situation änderte, verringerte man im Laufe der Zeit die Bewohnerzahl, um dem einzelnen Bewohner mehr Platz und persönlichen Freiraum bieten zu können.

Seit der umfassenden Renovierung des Hauses in den Jahren 1977 bis 1979 wohnten im „Städtischen Altenheim Grullbad“ insgesamt 44 Bewohner. Durch den großen Bedarf an Wohnplätzen wurden schon Anfang der 70er Jahre Überlegungen angestellt, einen Neubau zu errichten. Dieser Neubau wurde in Form eines Anbaus mit 121 zusätzlichen Betten konzipert. 1993 konnte der Neubau bezogen werden.

Im Jahre 2001 wurde das Altbaugebäude sehr aufwendig umgebaut und modernisiert. Im Mai 2003 konnte der neue Altbau auf den Namen „Kastanienhof“ getauft werden. Besiegelt wurde dies am 16.05.2003 mit einem Einweihungsfest.

Aktuell verfügt das Seniorenzentrum über 108 Einzelzimmer und 27 Doppelzimmer.

Veranstaltungstermine

veranstaltungen

• 09.02.2018
Karnevals-Veranstaltung für Bewohner
• März 2018
Frühstück ehrenamtliche Mitarbeiter der kath. Kirche
• April 2018 Frühstück ehrenamtliche Mitarbeiter der Cafeteria
• 03.05.2018 Tanz in den Mai für Bewohner

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Aktuelles

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